Not a Kitchen – Gespräche über gutes Zusammenleben

Studierende der Hochschule Mainz (Masterstudiengang Kommunikation im Raum) haben im Rahmen des World Design Campus Frankfurt im Park des Museums für Angewandte Kunst ein Möbelstück aus Holz zum Thema „Neues Wohnen“ entworfen. Die Installation trägt den Titel „Not a Kitchen“ und lädt dazu ein, über neue Formen des Zusammenlebens nachzudenken. Dabei geht es um demokratisches Miteinander, Teilhabe sowie generationsübergreifendes und interkulturelles Wohnen.

Wir Omas gegen Rechts wurden zu einem Kaffee- und Kuchengespräch in dieser besonderen Installation eingeladen. Sieben Omas folgten der Einladung – außerdem kamen fünf weitere Frauen dazu, die zufällig vorbeikamen und das offene Angebot spannend fanden.

Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und kühlen Getränken entstand schnell eine herzliche Atmosphäre. Die Studierenden hatten Fragen vorbereitet, die lebhaft diskutiert wurden. Dabei wurden unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen ausgetauscht – immer respektvoll und auf Augenhöhe. Auch die Studierenden brachten ihre eigenen Perspektiven ein.

Gesprochen wurde unter anderem über:
• Kennst du die Menschen in deiner Nachbarschaft?
• Wie einsam sind Menschen in deinem Umfeld – und wie einsam fühlst du dich selbst?
• Wie steht es heute um die Gleichberechtigung in Deutschland?
• Gibt es in Frankfurt genügend Orte für generationsübergreifende Begegnungen?
• Was trägt in deiner Nachbarschaft zu einem guten Zusammenleben bei?

Unser Fazit:
Solche Begegnungen zeigen, wie wertvoll es ist, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wenn Menschen verschiedener Generationen und mit unterschiedlichen Lebensgeschichten einander zuhören, entstehen Verständnis, neue Ideen und manchmal sogar neue Freundschaften. Demokratie lebt genau von diesen Begegnungen – offen, neugierig und respektvoll. 

Vielen Dank an die Studierenden der Hochschule Mainz für die Einladung und diesen inspirierenden Nachmittag!“

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